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  • Birgit Wichmann

Der Lesbarkeitsindex und der Erfolg bei Google

Die meisten Menschen stellen sich den Job als Texterin oder Autorin sehr einfach vor. Viel Geld und wenig Arbeit. Oder wie mir vor kurzer Zeit ein Kunde mitteilte: „Das ist doch nicht so schwer. Einfach von einer anderen Website abschreiben, umformulieren und fertig.“ Mir blieb die Spucke weg. Einige werden es tatsächlich so machen. Ich jedoch gehöre nicht dazu.


Sowohl als Texterin als auch als Autorin muss man sehr flexibel im Denken sein und ein hohes Allgemeinwissen haben. Die eigene Recherche bringt dann den Rest. Zwischen Themengebieten wie Hundefutter, ein Restaurant oder der Kunst liegen schließlich Welten. Ein Buch zu schreiben ist dann noch einmal etwas völlig anderes. Viele meiner KollegInnen schreibe bei einem Telefonat exakt alles mit, um dem Kunden den gewünschten Text zu bieten. Dann wundern sie sich, dass der Kunde den Text so nicht abnimmt. Ich höre am Telefon zu, notiere mir Stichpunkte und lasse die Persönlichkeit meines Kunden auf mich wirken. Bereits während des Telefonats entwickle ich meine Idee für den Text und unterbreite sie dem Kunden. Den Rest erledigt mein Schreibstil. Das eigentliche Schreiben ist beim Texten das Wenigste.


Ist der Text fertig, wird er geprüft. Dazu gibt es die verschiedensten Tools. Für mich sehr wichtig ist der Lesbarkeitsindex. Google interessiert nicht nur der Inhalt des Textes, sondern auch wie hoch oder niedrig die Schwierigkeit ist, den Text zu lesen. Das wirkt sich auf die Suchmaschinenplatzierungen enorm aus.

Dieser Text hat zum Beispiel den Flesch-Index 65 und wird damit als Standard eingestuft. Ich nutze dafür diese Seite:


https://fleschindex.de/berechnen




Alternativ verwende ich, gerade auch für Websites, diese Seite:


https://rechtschreibpruefung24.de/



Der Vorteil bei dieser Seite ist, dass auch die Wortdichte und der Füllwörteranteil berechnet werden. Bei meinem Text habe ich einen Lesbarkeitsindex von 70 was Spitze ist, allerdings müssen die Füllwörter noch verschwinden. Eine Nachbearbeitung ist notwendig.


Als Autorin verwende ich diese Seite:


https://www.supertext.ch/tools/lix


Kinder- und Jugendbücher haben eben einen anderen Lesbarkeitsindex als Belletristik und Fachbücher.

Der Job des Texters ist dann eben doch nicht so einfach, zumindest dann nicht, wenn man qualitativ hochwertige Texte verfassen will. Nur auf Tools darf sich ein Texter aber auch nicht verlassen. Ein guter Mix aus Tool und Gespür ist wichtig!


#Texteringesucht #Lesbarkeitsindex #Fleschindex

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