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Warum man als Texter(-in) auch nach Kunden suchen sollte...

Ich weiß schon, die meisten Texter vertreten diese Auffassung nicht und möchten gern gefunden werden. Dazu werden die unterschiedlichsten Strategien genutzt, die mir aber ehrlich gesagt, nicht meine Traumkunden ins Unternehmen gebracht haben und mir auch zu zeitintensiv waren.

Meine Strategie hat mich von 0 auf 100 innerhalb von acht Wochen gebracht. Ehrlich gesagt, hätte ich selbst nicht gedacht, dass sie so gut funktioniert. Aber gelernt ist gelernt, selbst wenn es schon 20 Jahre her ist. Ich bin heute froh, eine "alte Häsin" zu sein. Meine Erfahrungen sind durch nichts, aber auch rein gar nichts, zu übertrumpfen. 


Keine Bange, ich habe die heute von jungen TexterInnen und Coaches angebotenen Strategien in einem Selbstversuch quasi ausprobiert und schnell gemerkt, die passen nicht zu meiner Persönlichkeit, die ehrlich, vertrauensvoll und offen ist. Und genau das ist auch meine erste und wichtigste Strategie gewesen: Der Kunde muss zu mir und meiner Persönlichkeit passen, alles andere ist ein Krampf. Wenn mein Bauchgefühl (ich sehe die Herren schon lächeln) heute sagt, "nicht gut für dein Business", lass ich es. Dazu zählen Kunden, die rechtswidrige Verträge anbieten, Facebook - Kunden, die Billig-Content möchten und Kunden, die guten Content nicht zu schätzen wissen, beziehungsweise gar nicht wissen, was guter Content ist.


Ich gebe es zu, ich bin durchgehend ausgebucht, in der Regel auf drei Monate im voraus. Wie immer stürze ich mich auf jeden neuen Auftrag mit sehr viel Engagement, mache dabei aber nicht den Fehler und vergesse mein Selbstmarketing und die Kundengewinnung. Nicht weil es deshalb besonders gut flutscht, sondern weil beides Kontinuität benötigt.Tatsächlich schaffe ich es, trotz Vollauslastung, meine Bestands- und Dauerkunden auch immer einmal dazwischen zu schieben. Länger wie 14 Tage wartet niemand bei mir. Zu meinem Zeitmanagement wird es später einen Artikel geben.


Natürlich arbeite ich auch auf Empfehlungen, aber es sind Empfehlungen von Kunden, mit denen ich gern zusammenarbeite und wo ich genau weiß, dass die Empfehlung auch einen solchen Kunden zur Folge haben wird. Meine Website ist nur meine Visitenkarten, also mein erster Eindruck. Ich gehe aktiv auf meine potenziellen Kunden zu, weil ich den Kontakt zu Menschen liebe und zugegeben auch benötige. Nur remote zu arbeiten, würde bei mir eine Lücke aufreißen. Wichtig immer, der Auftrag muss mich interessieren, herausfordern und mir auch neues Wissen bringen. Da bin ich sehr anspruchsvoll, aber meine Kunden sind es auch.


Jetzt werden einige schon ungeduldig darauf warten, dass ich endlich verrate, wie ich das mache. Nun, einiges habe ich schon in dem in diesem Beitrag verlinkten Artikel verraten und da andere dafür zahlen müssen, werde ich nicht alle meine Geschäftsgeheimnisse verraten. Nur so viel sei gesagt, ich nutze jede, aber auch wirklich jede Möglichkeit, um auf mich als Persönlichkeit, mein Wissen und meine Expertise aufmerksam zu machen. Manchmal allerdings auch ohne Absicht. Ein Beispiel: Ich habe einen Artikel für ein Journal fertiggestellt, an die Kundin gesendet und in einem Nebensatz hinzugefügt: "Endlich hat sich meine Ausbildung zur Steuerberaterin mal gelohnt." und schon war der nächste Auftrag da. Hat mir mal wieder gezeigt, dass man viel zu wenig miteinander redet.


Aber warum zahlen andere für mein Wissen. Ganz einfach, sie wollen wirklich weiterkommen in ihrem Business und deshalb biete ich Trainings an. Ganz individuell auf jedes einzelne Unternehmen ausgerichtet und mit Fragen, die gerade unter den Nägeln brennen. Genau wie ich setzen sie auf ein kontinuierliches Wachstum und eine Unternehmensstrategie, die zu ihnen passt. Mir hilft meine Erfahrung aus dem Bereich der Firmensanierung, welche ich acht Jahre lang in Deutschland sammeln durfte. Die von mir sanierten Unternehmen leben übrigens alle noch.


Was mich, wie jeden anderen Texter übrigens auch von anderen Textern unterscheidet, ist mein Schreibstil und die Qualität meiner Arbeit. Beide überzeugen immer und das ist auch meine ganz klare Positionierung und mein Alleinstellungsmerkmal. Es gibt keine zweite Texterin, die Content und Storytelling, wie ich verfassen kann. Ich erlaube mir, darüber hinaus nach den zu mir passenden Kunden zu suchen und so sie gefunden, auch mit ihnen zu kooperieren. Ich setze also auf Partnerschaft. Bittsteller bin ich nicht. Deshalb benötige ich auch keinen der unzähligen Gurus (ich habe keine weibliche Form gefunden), die anderen zeigen möchten, wo ihr Weg langgeht. Ich gehe meinen Eigenen.


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