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  • Birgit Wichmann

Wege zu neuen Kunden – die Kundengewinnung

Als Freelancer muss man alles selbst machen. Die Verwaltung einschließlich Buchhaltung, die Aufträge abarbeiten, sich um das Marketing kümmern und neue Kunden gewinnen. An manchen Tagen weiß man gar nicht, was man zuerst machen soll.


Wer sein eigener Chef ist, weiß, die Kundenakquise, die Blog- oder Websiteartikel und die Unternehmensnetzwerke sind reine Chefsache. An manchen Tagen darf der Tag dann auch schon einmal mehr als 24 Stunden haben. Nur lässt sich der Tag leider nicht beliebig dehnen.

Freelancer

Schon nach kurzer Zeit hat man gelernt, Social Media bringt Traffic und persönliche Kontakte bringen langfristige Kundenbeziehungen. Wer nur auf eine Website und Suchmaschinenoptimierung setzt, schießt sich schnell selbst ins Aus, weil er andere Marketingkanäle sträflich vernachlässigt. Gerade am Anfang ist es schwierig, die wenigen Kunden und die laufenden Kosten unter einen Hut zu bekommen. Bei mir hat diese Phase nur vier Wochen gedauert. Das hat mich selbst überrascht, denn eigentlich braucht man für Marketingerfolge einen langen Atem. Wer im Netz oder auf Facebook sucht, wird schnell auf „Experten“ stoßen, die alle ihre Marketingstrategien als die einzige erfolgreiche anpreisen, natürlich oft für viel Geld.


Wer jede Woche ein wenig an seiner Website arbeitet, um sie für die Suchmaschine zu optimieren, muss trotzdem einen Marathon hinlegen. In wenigen Wochen geht da gar nichts. Suchmaschinenoptimierung ist zeitaufwendig und langwierig. Deshalb sollte man auch nie auf nur dieses Pferd setzen. Der Mix machts! Das ist zumindest meine Erfahrung.


Doch welche Kanäle oder Methoden sind nun geeignet?


  1. Die eigene Website muss technisch und für die Suchmaschinen optimiert sein. Ist jedoch kein Schnellzünder, sondern eher der Marathonläufer. Aber ganz ohne Website geht es nicht, auch wenn es einige Unternehmen gibt, die glauben, nur von ihrem guten Ruf leben zu können. Flyer sind zwar schön, landen bei den meisten Menschen aber im Papierkorb. Wer keine eigene Website möchte, der kann sich auch mit einer Facebook-Fanpage helfen.

  2. Netzwerken ist extrem effektiv. Wer sich vor dem Telefonhörer und der Kaltakquise fürchtet, sollte auf sein Netzwerk zurückgreifen. Doch um zu Netzwerken braucht man sehr viel Zeit. Beim Netzwerken ist es wichtig zu begreifen, dass das Marketingziel „Bekanntwerden und sich zeigen“ heißt. Man macht sich also sprichwörtlich einen Namen für einen bestimmten Bereich. Dabei ist nicht nur das Business wichtig, sondern auch ein wenig Privates sollte mit einfließen. Ganz wichtig auch, Netzwerken ist ein Geben und Nehmen, denn auch das Gegenüber möchte verkaufen. Für mich eine ganz wichtige Erfahrung, ich gehe in kein Netzwerk mehr, in das ich nicht passe. Reine Zeitverschwendung und ich möchte authentisch bleiben.

  3. Flyer und Visitenkarten, sind ebenfalls sehr hilfreich, sollten aber dem Unternehmen entsprechen und das beginnt schon beim Logo und beim Gestalten.

  4. Social Media zu nutzen kann ebenfalls sehr dabei helfen sich und sein Unternehmen bekannt zu machen. Welcher Kanal für ihn der Richtige ist, muss jeder selbst entscheiden. Aber auch die Social Media Kanäle kosten sehr viel Zeit.

  5. Weiterempfehlungen von Bestandskunden generieren mir derzeit die meisten Neukunden.

Ich vertraue auf mich und meine Leistung. Darüber hinaus weiß ich „Gut Ding will Weile haben“.

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